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Unbeschreiblich schön: DIE NATIONAL PARKS

Während unserer Tour haben wir einige National Parks gesehen. Hier einige Fotos...

YOSEMITE NATIONAL PARK

BUNDESSTAAT: CALIFORNIA

Hier dominierten die Felsen zwischen sehr viel Grün.

Einer der berühmtesten Felsen des Yosemite National Park ist der El Capitan (links). Er ist ein Paradies für Bergsteiger. Entsprechend der hohen und steilen Felswände gab es auch hohe Wasserfälle. Die Yosemite Falls waren allerdings in dieser Jahreszeit (Ende Juli) nicht so berauschend. Das Wasser plätscherte nur sehr spärlich vom Berg und das Flußbett war fast trocken. In dieser Gegend gab es auch noch Schwarzbären. Gesehen haben wir die aber nicht. Dafür gab es massenhaft neugierige Eichhörnchen und Vögel.

Vom Glacier Point aus hatte man eine tolle Aussicht über die Gebirgskette. Neben dem El Capitan konnte man hier auch den Half Dome erkennen. Im Winter war dieser Aussichtspunkt nicht geöffnet. Hier in den National Parks ließ man auch die Waldbrände ungehindert lodern. Dementsprechend konnten wir auch alte Brandflächen sehen, die aber schon wieder von Grün überzogen waren. Lediglich die verkohlten Baumstämme deuteten auf das Feuer hin.

Dieser National Park war (wie eigentlich alle, die wir gesehen haben) echt sehenswert.

DEATH VALLEY NATIONAL PARK

BUNDESSTAAT: CALIFORNIA

Im Death Valley könnte man auch ein paar Tage erleben. Wir haben längst nicht alles gesehen.

Unseren ersten Stop auf der Death Valley-Tour machten wir am Zabriskie Point. Die verschiedenfarbigen Felsen waren sehr interessant. Vom Zabriskie Point konnte man in der Ferne auch schon den Salzsee von Badwater sehen.

Die Mittagspause verbrachten wir auf der Furnace Creek Ranch, einer Palmenoase mitten im Death Valley. Dort gab es auch einen Golfplatz. Hier konnte man wieder mal sehr krass den Unterschied zwischen bewässerten Flächen und Wüste sehen. Außerhalb der Oase wuchs kaum etwas.

Danach war ein Besuch in Badwater angesetzt, dem tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre (86 Meter unter Normal Null). Hier war unbedingt eine Sonnenbrille zu empfehlen, da man sonst von der Sonnenreflektion auf dem Salzboden schneeblind werden konnte. Es herrschten an diesem Tag ca. 43°C und es war weit und breit kein Schatten in Sicht. Die Sonne brannte unerbitterlich vom Himmel und ein Hut wäre auch nicht schlecht gewesen. Eine kleine Lache mit salzigem Wasser war noch vorhanden und wenn man im Sand grub, stieß man ebenfalls auf Wasser. Trinkbar war das allerdings nicht. Daher waren Pflanzen und Tiere hier auch gar nicht zu sehen.

Kleiner Tip für Death Valley-Reisende: Ein Sonnenhut ist unbedingt angebracht. Ich hatte keinen mit und das hat mir den zweiten Abend in Las Vegas vermasselt, wo ich mit Sonnenstich im Bett lag. :-(

ZION NATIONAL PARK

BUNDESSTAAT: UTAH

Der Zion National Park und Bryce Canyon National Park liegen im Mormonenstaat Utah.

Schon kurz nach der Grenze von Arizona nach Utah begann die Landschaft eine rötlich-bunte Färbung anzunehmen. Bevor wir das Visitors Center des Zion National Parks erreichten kamen wir schon an den gewaltigen Gebirgszügen vorbei. Es sah teilweise aus, als hätte ein Riese an den Bergen herumgekratzt.

Die Natur hatte im Zion N. P. sehr viele bunte Gesteinsschichten zutage gebracht. Auch Gebilde wie die "Brücke" auf dem Bild links waren durch die Kraft der Natur entstanden. Wenn man auf den kurvenreichen Straßen zwischen diesen gigantischen Felsen hindurch fuhr, kam man sich ziemlich klein und unbedeutend vor. Und ganz im Gegensatz zu den deutschen Gebirgen, wo die Straßen zum Teil gegen Steinschlag geschützt wurden, indem man die Felsen mit Stahlnetzen überzog, gab es hier nur Warnschilder gegen Steinschlag und keinerlei Schutz für die Straße. Das würde diese überwältigende Landschaft auch ziemlich schänden.

Der Besuch im Zion National Park hat meinen Respekt vor der Natur erheblich gestärkt.

BRYCE CANYON NATIONAL PARK

BUNDESSTAAT: UTAH

Die Natur bringt manchmal schon echt erstaunliche Dinge zustande.

Auf dem Weg zum Bryce Canyon National Park machten wir kurz im Red Rock Canyon Halt. Die Felsformationen hier waren schon ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns noch erwartete. Die beiden Felsen auf dem Bild rechts werden auch Salz- und Pfefferstreuer genannt.

Die weitere Fahrt zum Bryce Canyon National Park war relativ unspektakulär. Die atemberaubenden Felsformationen des Canyon waren erst direkt an den Aussichtspunkten zu sehen. Ein Blick in das Amphitheater des Bryce Canyon verschlägt einem glatt die Sprache. Besonders bei strahlendem Sonnenschein kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Inspirations Point (Bild links) war wohl der beeindruckendste Aussichtspunkt des Bryce Canyon. Von hier konnte man auch die Weitläufigkeit des Canyon sehen.

Die rote und weißliche Färbung der Felsen hat mich immer besonders erstaunt. Wir liefen vom Sunset Point zum Sunrise Point am Abgrund des Canyon entlang. Auch über die Bäume, die sich am Rande des Canyon festkrallten, konnte man immer nur staunen. Es gab hier auch viele Streifenhörnchen.

Diesen Canyon sollte man sich unbedingt mal angucken, wenn man schon mal in der Gegend ist.

GRAND CANYON NATIONAL PARK

BUNDESSTAAT: ARIZONA

Eins ist erstmal unumstritten: Der Grand Canyon ist eines der wohl größten Naturwunder, das diese Erde je gesehen hat. Das Wetter hätte bei unserem Besuch allerdings um einiges besser sein können.

Das Bild links entstand am Aussichtspunkt Desert View am östlichen Rand des Grand Canyon. Ich habe vergeblich auf die Sonne gewartet. Aber auch so war die Aussicht schon ziemlich gigantisch. Der Colorado River sieht so klein aus, aber er ist doch breiter als ein Football-Feld.

Die beste Sicht hatten wir aber bei unserem Rundflug mit der Grand Canyon Airlines. Wir flogen auch die sonnigen Gebiete an. Bei einer Länge von ca. 200 Kilometern kann das Wetter schon an so einigen Stellen sehr unterschiedlich sein. Von den Ausführungen, die uns auf Band vorgespielt wurden bekam ich kaum etwas mit, da ich in permanentem Staunen einfach nicht denken konnte. Diese Schönheit und Größe war einfach überwältigend. Diese Farben und diese Felsen! Und dannn wuchsen da teilweise noch so viele Bäume und Pflanzen dazwischen.

Die Kraft des Wassers ist nicht zu unterschätzen. Der Colorado River sieht von oben eigentlich ziemlich friedlich aus, ist aber doch ein stark strömender Fluß. Nicht umsonst werden auf dem Fluß auch Rafting-Touren angeboten. Es gibt im Grand Canyon auch einige gefährliche Stromschnellen. Und was für Furchen dieser Fluß in den Felsen schneiden kann sieht man rechts.

Auf jeden Fall werde ich mir den Grand Canyon noch einmal bei strahlendem Sonnenschein angucken.